Die ertragsschwächste Molkerei Deutschlands
So steht es in einem Artikel in der Wirtschaftswoche. Die vielen Artikel über die Nordmilch in unseren Fachzeitschriften inkl. topagrar
werfen Fragen auf. Gibt es keinen kritischen Journalismus in der Landwirtschaft? Anscheinend sind die Verflechtungen im Agrarbereich so groß, das nichts mehr geht, auch kein Aufklärungsjournalismus. Zeitschriften wie der „Spiegel“ , aber auch die „Bild“ machen es vor, aber auch Wirtschaftszeitschriften wie „impulse“ oder „Die Wirtschaftswoche“ bemühen sich, ihrer journalistischen Verantwortung gerecht zu werden und Unabhängigkeit zu wahren - jedenfalls soweit es ihnen möglich ist.
Wirtschaftswoche:
Link zum Artikel
oder als pdf downloaden.
Man vergleiche bitte mit den Artikeln in Land und Forst, topagrar usw..:
Artikel auf agrarheute.com, Herr Lattwesen spricht
Die Rolle von Herrn Lattwesen ist ohnehin fragwürdig. Seit 1999 bestimmt er bei der Nordmilch, hat als Chef des Aufsichtsrates die Hauptverantwortung zu tragen, aber Kritik an seiner Person wird nicht ausgesprochen oder zu zaghaft vormuliert. „An Lattwesen müssen wir festhalten, bei ihm laufen alle Fäden zusammen“ , so eine Meinung nach der letzten Nordmilch Vertreterversammlung, als Lattwesen kritisiert worden ist.
Schwer vorstellbar, daß in der freien Wirtschaft an einem Aufsichtsratschef festgehalten werden könnte, der seit 8 Jahren mit an der Spitze eines „Unternehmens auf Talfahrt“ steht.
Das Kuriose dabei ist: Auch die Vetreter der Masterrind (alles Landwirte) finden das Können eines Herrn Lattwesen anerkennenswert und haben ihn auch dort zum Chef des Aufsichtsrates gewählt. Anscheinend wird Herr Lattwesen im hohen Alter erst richtig leistungsfähig.

