Hoffnung
19.09.2008
Es gibt wieder mutige Milcherzeuger in Deutschland.
Den Milchstreik-Frust der letzten Monate abgeschüttelt, geht es nun umso schneller voran.
Hoffen wir auf ein erfolgreiches Auftreten der in diesem Netzwerk vertretenden Milchbauern!
http://www.unternehmen-milch.de
Ach ja, nicht alles ist so verheißend, auf der Downloadseite gibt es die 7. Verordnung zur Änderung der Milch-Güteverordnung mit Änderung des Umrechnungsfaktors von 1,02 auf 1,03 - das wird ein heißer Herbst ,
das wird Rock´n´Roll!
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Milchpreis, die ....
15.06.2008
Die Diskussion um den Milchpreis ist ja schon ein paar Jahrzehnte alt, siehe
Blogeintrag vom 28.07.2007
Ein wichtiges Milchpreis-Protestjahr war 2004, und hier steht wieder Aldi am Pranger.
Wunderschöne Fotos gibt es von Ralph Segert:

Heute fordern Milchbauern einen Systemwechsel, nur gehen die Meinungen hier auseinander.
Einige Milchbauern wollen ein Mengenregulierungssytem beibehalten bis hin zum kartellähnlichen EBM (European Milk Board).
Führer dieser Bewegung ist Romuald Schaber, Vorstandsvorsitzender des Bundes deutscher Milchviehhalter.
Seit gut einem Jahrzehnt will er die Milchwirtschaft mit diesem System revolutionieren; um zum Ziel zu kommen, werden auch ruppige Mittel wie Molkereiblokaden und Milchlieferstreik als zweckdienlich angesehen.
Ob er so populär wird wie andere Revolutionsführer?
Foto: Milchrevolutionsführer Schaber
Vergleich: Che Guevara
Foto: Schaber und Mitstreiter
Vergleich: Che und Mitstreiter
Andere Bauern würden sich mit der Quotenregelung auch weiterhin zufrieden geben, nur müsste dann eine beinharte Auslegung her, damit jedes Bäuerlein fein brav nicht über die zugeteilte Menge liefern kann.
Quotenregelungen haben sich aber in vielen Bereichen als unbrauchbar erwiesen, eine Beibehaltung für viele Jahre würde allerdings einige große Milchbauern in den neuen Bundesländern schnell zu Millionären machen, da die zugeteilte Quote über Nacht an Wert enorm zulegen würde, der kleine Bauer in Bayern wird dann nicht mehr mithalten können und im Wachstum stagnieren.
Das Milchportal und viele jetzt schweigende Milchbauern halten daher von all diesen populistischen Quatsch nichts und befürworten ein Auslaufen der Mengenregulierungsversuche.
Das Milchportal muß auch nicht gewählt werden, im Gegensatz zu Politikern und Funktionären - diese dürfen aus diesem Grunde sich nicht immer für das Richtige entscheiden. Diese Gruppe geht einen Kompromiss zwischen der richtigen Entscheidung und der populistischen Entscheidung ein, um sich irgendwie durchzuwurschteln.
Das hat auch unser jetziger Bundestrainer versucht, neue Spieler wurden zu Hause gelassen und Jens Lehmann wurde trotz mäßiger Leistungen in den letzten Wochen und fehlender Praxis mit in die Alpenrepubliken genommen.
Nach dem Spiel gegen Kroatien fragt man sich, ob er vielleicht hätte mehr riskieren sollen.
Ach, Klinsmann!
Auch der Milchwirtschaft würde ein Jürgen Klinsmann in diesen Tagen gut tun - klare Worte ohne Rücksicht auf Mitglieder oder Wählerschichten - nicht wahr, Herr Seehofer?
Einen Power-Milch-Klinsmann, der alle motivieren kann, damit an einem Strang gezogen werden kann mit dem Ziel, die deutschen Milchbauern und Molkereien zu Milch-Europameistern zu machen.
Angsthasen-Funktionäre ade,
volle Kanne voraus für einen mutigen Systemwechsel in die (soziale) Marktwirtschaft!

Blogeintrag vom 28.07.2007
Ein wichtiges Milchpreis-Protestjahr war 2004, und hier steht wieder Aldi am Pranger.
Wunderschöne Fotos gibt es von Ralph Segert:

Heute fordern Milchbauern einen Systemwechsel, nur gehen die Meinungen hier auseinander.
Einige Milchbauern wollen ein Mengenregulierungssytem beibehalten bis hin zum kartellähnlichen EBM (European Milk Board).
Führer dieser Bewegung ist Romuald Schaber, Vorstandsvorsitzender des Bundes deutscher Milchviehhalter.
Seit gut einem Jahrzehnt will er die Milchwirtschaft mit diesem System revolutionieren; um zum Ziel zu kommen, werden auch ruppige Mittel wie Molkereiblokaden und Milchlieferstreik als zweckdienlich angesehen.
Ob er so populär wird wie andere Revolutionsführer?
Foto: Milchrevolutionsführer Schaber

Vergleich: Che Guevara

Foto: Schaber und Mitstreiter

Vergleich: Che und Mitstreiter

Andere Bauern würden sich mit der Quotenregelung auch weiterhin zufrieden geben, nur müsste dann eine beinharte Auslegung her, damit jedes Bäuerlein fein brav nicht über die zugeteilte Menge liefern kann.
Quotenregelungen haben sich aber in vielen Bereichen als unbrauchbar erwiesen, eine Beibehaltung für viele Jahre würde allerdings einige große Milchbauern in den neuen Bundesländern schnell zu Millionären machen, da die zugeteilte Quote über Nacht an Wert enorm zulegen würde, der kleine Bauer in Bayern wird dann nicht mehr mithalten können und im Wachstum stagnieren.
Das Milchportal und viele jetzt schweigende Milchbauern halten daher von all diesen populistischen Quatsch nichts und befürworten ein Auslaufen der Mengenregulierungsversuche.
Das Milchportal muß auch nicht gewählt werden, im Gegensatz zu Politikern und Funktionären - diese dürfen aus diesem Grunde sich nicht immer für das Richtige entscheiden. Diese Gruppe geht einen Kompromiss zwischen der richtigen Entscheidung und der populistischen Entscheidung ein, um sich irgendwie durchzuwurschteln.
Das hat auch unser jetziger Bundestrainer versucht, neue Spieler wurden zu Hause gelassen und Jens Lehmann wurde trotz mäßiger Leistungen in den letzten Wochen und fehlender Praxis mit in die Alpenrepubliken genommen.
Nach dem Spiel gegen Kroatien fragt man sich, ob er vielleicht hätte mehr riskieren sollen.
Ach, Klinsmann!
Auch der Milchwirtschaft würde ein Jürgen Klinsmann in diesen Tagen gut tun - klare Worte ohne Rücksicht auf Mitglieder oder Wählerschichten - nicht wahr, Herr Seehofer?
Einen Power-Milch-Klinsmann, der alle motivieren kann, damit an einem Strang gezogen werden kann mit dem Ziel, die deutschen Milchbauern und Molkereien zu Milch-Europameistern zu machen.
Angsthasen-Funktionäre ade,
volle Kanne voraus für einen mutigen Systemwechsel in die (soziale) Marktwirtschaft!

„Milchstreik“
13.06.2008
Jetzt rollt der Ball und keiner spricht mehr von der Milch; Fernseher, Bier und Chips sind wichtiger.
Intern allerdings wird auf Hochtouren gearbeitet, Ernüchterung stellt sich ein .
Ein Artikel, der eigentlich alles sagt, gibt es hier zu lesen:
Artikel über Milchstreik
Es ist zu hoffen, daß wieder die kühle Vernunft Einzug hält, damit die gesamte Milchwirtschaft in Deutschland nicht zu viel Schaden nimmt.
Dazu gehört, das Ende der Quote zu akzeptieren und einen Schlingerkurs bis 2015 zu vermeiden, aber auch die Molkereien zu fordern und fit zu machen. Das alles erfordert noch viel Aufklärungsarbeit und Rückrat, aber eine Alternative gibt es nicht.
Milchpreis-Explosion
02.08.2007
Milchspritzer
02.08.2007
Tipp von Jan van A. :Milch und Sex - In den Niederlanden kein Problem, auch wenn es etwas spritzt, hier der Spot von Vriesche Slag:
Medien und Glaubwürdigkeit
27.07.2007
33 Cent
27.07.2007
Nach Aussage von Herrn Dr. Gloy besteht die Aussicht, daß die Nordmilch im 2. Halbjahr 2007 im Durchschnitt rund 33 ct/kg leisten könne.
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Die ertragsschwächste Molkerei Deutschlands
10.07.2007
So steht es in einem Artikel in der Wirtschaftswoche. Die vielen Artikel über die Nordmilch in unseren Fachzeitschriften inkl. topagrar
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Strukturwandel am Beispiel der Molkerei Gifhorn
11.12.2006
Jetzt wird kräftig abgebaut, kein schöner Anblick - aber so langsam gewöhnt der Bauer sich daran. 2000/2001 noch ein guter Auszahler, rutschte die Molkerei in den letzten 5 Jahren in die unteren Ränge ab.
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